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Präsentation (22 Bilder)
von Prof. Dr. med. U.M. Lütolf vom 7. Mai 2009:
Indikationen zur Radiotherapie und Bedeutung der lokalen Sanierung |
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Herzlichen Dank für den Vortrag! |
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siehe auch untenstehenden Text: |
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Vorwort von Prof. Dr. U.M. Lütolf zu "Indikationen zur Radiotherapie und Bedeutung der lokalen Sanierung"
Die Erkenntnis, dass die Bestrahlung der Brust nach Tumorentfernung (Lumpektomie, Segmentresektion) das Risiko für Lokalrezidive senken kann, ist die Basis der heutigen Standardtherapie beim brusterhaltenden Vorgehen (Veronesi, Zucali et al. 1986). Die Frage, ob durch die Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle Lebensjahre zu gewinnen seien, blieb länger kontrovers, wurde aber in vielen prospektiv randomisierten Studien und in Metastudien belegt (Morris, Morris et al. 1997; Whelan, Juliau et al. 2000). Die Frage, ob ein Lokalrezidiv Ausdruck einer aggressiveren Grundkrankheit sei, dem synchron oder metachron die Metastasierung folge, oder ob das Lokalrezidiv Ausgangspunkt für eine Metastasierung und in der Folge verantwortlich für den Verlust von Lebensjahren sei, ist nur indirekt zu beantworten (Anderson, Wapnir et al. 2009). Vieles weist darauf hin, dass ca 1/5 der Lokalrezidive Ausgangspunkt für eine Krankheitsprogression sind. Die Verhinderung des Lokalrezives hat also bei einem Teil der Patientinnen einen Einfluss auf die Ueberlebenszeit. Ein wichtiger Grund, die lokale Tumorkontrolle"auf Anhieb" zu erreichen.
Die Analyse unserer Daten am UniversitätsSpital Zürich (Studie M 94-02) hatte unter anderem zum Ziel, zu ermitteln, ob das Risiko für ein Lokalrezidiv mit den bekannten Risiko-Kriterien korrelieren (Alter der Patientin, Tumorgrösse, Randhistologie etc). Wir konnten bezüglich Alter diese Korrelation finden, dagegen bezüglich der andern Faktoren keinen Unterschied feststellten.
Wir interpretieren die Resultate folgendermassen: Im Wissen um Risikofaktoren haben wir therapeutische Konsequenzen, dem Wissen aus der Literatur (Bartelink, Horiot et al. 2007) und eigener Erfahrung folgend, gezogen. Diese individuelle Dosis-und Volumenwahl hat lokale Risikofaktoren kompensiert.
Zusammenfassend hat die "lokale Sanierung" trotz den Fortschritten der Systemtherapie ihre Bedeutung behalten und ist, mit modernen Strahlentherapietechniken durchgeführt, mit geringer Morbidität verbunden.
Prof. Dr. med. Urs Martin Lütolf Direktor Klinik für Radio-Onkologie UniversitätsSpital, 8091 Zürich www.radio-onkologie.unispital.ch/Seiten/default.aspx |
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