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Brustkrebs: Infos für Ärzte |
Senologie-Forum 2007 |
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Inflammatorisches Mammakarzinom Prof. Dr. med. Rolf Steiner
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Das inflammatorische Mammakarzinom kommt in 1 bis 5 % der Mammakarzinome vor und besteht definitionsgemäss aus einem invasiven Mammakarzinom mit "entzündlicher" Hautreaktion (Stad. T4d). Typischerweise sind die Prognosefaktoren ungünstig und die Prognose schlecht. Histologisch erkennt man dilatierte dermale Blut- und Lymphgefässe mit Tumorzellembolien. Diese histologischen Befunde sind jedoch nicht obligat zur Diagnosestellung. Bei nachgewiesenem, invasivem Karzinom reicht der klinische Aspekt der geröteten und oft auch ödematösen Mammahaut. |
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Das Management ist interdisziplinär und beinhaltet: • neoadjuvante, anthracyklin- oder taxanhaltige Chemotherapie +/- Herceptin bei positiven HER-2-neu-Rezeptoren • in der Regel die Ablatio mammae mit axillärer Lymphonodektomie • postoperative Chemotheraphie • postoperative Radiotherapie sowie • bei positiven Östrogenrezeptoren eine endokrine Therapie. Die multimodale Therapie muss gegebenenfalls individuell angepasst werden.
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Prof. Dr. med. Rolf Steiner Gynäkologie/Geburtshilfe, Kantonales Frauenspital Fontana, CH-7000 Chur www.frauenspital-fontana.ch |
Herzlichen Dank für den Vortrag! Erika Rusterholz |