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VORGESCHICHTE |
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Die Mikroverkalkungen in der rechten Brust:
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| Seit 1996 wusste ich von Mikroverkalkungen in der rechten Brust, ich wiegte mich in Sicherheit, wenn ich regelmässig zur Mammographie ging und mit dem Röntgenarzt feststellen konnte, dass die neuen Bilder noch gleich aussahen wie die früheren. Die anfängliche Empfehlung, die Mikroverkalkungen herausoperieren zu lassen und demzufolge mit einer grösseren Einbuchtung in der rechten Brust zu leben, fand ich gar nicht gut. Regelmässig zur Mammographie zu gehen, machte mir hingegen nichts aus. Heute weiss ich, dass diese Mikroverkalkungen schon früher hätten untersucht werden sollen, weil sie die Vorstufe von Krebs sein können. | |
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Mammographiebilder der Mikroverkalkungen rechts vom: 04.11.1996 07.07.1997 07.07.1998 30.11.1999 21.11.2000 * 10.04.2002 * 11.11.2003 (*ab hier wäre ein 2-Jahres-Rhythmus vorgesehen gewesen) |
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| Dann, im Frühling 2003, wurde die linke
Brustwarze samt Warzenhof dunkelrot und schmerzte. Ich machte mir zwar Sorgen
deswegen, unternahm aber nichts. Nach etwa einem Monat war nichts mehr
Aussergewöhnliches zu sehen. War das vielleicht schon der Anfang zu den
bevorstehenden Ereignissen? Im Juli 2003 ertastete ich eine komische längliche Verdickung in der linken Brust, knapp unter der Haut, etwa 3 mm im Durchmesser und über 1 cm lang. Das Ertasten dieser Stelle war nur möglich, wenn sich die Brust seitwärts nach links neigen konnte, also nicht im Aufrechtstehen. Ende August 2003 habe ich diese Verdickung meinem Hausarzt vorgeführt. Er meinte, es gebe gerne Verhärtungen des Gewebes bei älteren Frauen, und es wäre gut, die für April 2004 geplante Mammographie um ein halbes Jahr, also auf den Spätherbst, vorzuverlegen. Leider war dann zuviel ungenutzte Zeit verstrichen, ich hätte sofort zur genaueren Abklärung dieser Verdickung an einen entsprechenden Spezialisten überwiesen werden sollen. Vielleicht wären zu jener Zeit die Gewebezellen noch gutartig gewesen. |
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Der Knoten in der linken Brust:
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Ende Oktober 2003 suchte ich den Hausarzt erneut auf, denn nun war bereits ein erbsgrosser, gut verschieblicher Knoten aus der Verdickung entstanden, sehr gut tastbar in der linken Brust im oberen, äusseren Bereich. Die Mammographie fand dann am 11. November statt. Unter Ultraschallkontrolle wurden vom Knoten zwei Proben (Trucut®-Stanzbiopsie) entnommen und zur Untersuchung eingesandt. | |
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der ultraschallgesteuerten Trucut®-Stanzbiopsie (2x) des Knotens links vom 11. Nov. 2003
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Ende November hielt die schriftliche Diagnose fest, dass kein Karzinom vorhanden sei. Ich war sehr beruhigt, ich hatte doch keinen Krebs.
Der Röntgen- und der Hausarzt meinten jedoch, dieser Knoten müsste herausoperiert werden, die Bilder zeigten malignom(krebs)verdächtiges Gewebe. Ein Gynäkologe am nahen Spital riet kurz vor Weihnachten zu einer "Lumpektomie links mit gleichzeitiger Exzision des Mikrokalks rechts". Er werde grosszügig herausschneiden, es gebe dann halt eine Delle, aber dies sei besser als ein Krebsgeschwür. Er glaube nicht, dass der Knoten karzinomfrei sei, wie das die Diagnose aussage.
Gab es da wohl noch eine andere Lösung? |
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Am 29. Dezember 2003 suchte ich einen zweiten Gynäkologen auf mit der Frage, ob der Knoten ambulant entfernt und untersucht werden könnte, um festzustellen, ob er überhaupt schon vom Krebs befallen sei. Er verneinte, er würde jedoch im Spital den Knoten herausschneiden, zur Schnellschnittuntersuchung einsenden. Je nach Ergebnis würde er die Operation beenden oder, bei der Diagnose "Krebs", mit der Operation fortfahren und auch gleich die Achsellymphknoten entfernen. Am Silvester hatte ich bereits die Anmeldung für einen Spitaleintritt in Händen. - Für mich war das nun schwer zu verkraften.
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Wie den Knoten entfernen?
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Den mittlerweile gut 1 cm dicken Knoten hätte ich schon gerne entfernen lassen, er begann, mich sehr zu beschäftigen. Ich stellte mir dies jedoch ambulant vor, ohne eigentliche Operation. Ich war ja immer noch überzeugt, der Knoten sei gutartig laut obiger Diagnose.
Ich wollte mich also im Internet über Möglichkeiten informieren, leider war ich bis anhin nicht auf diese Idee gekommen. Ueber Neujahr bemühte ich die Suchmaschine Google mit der Eingabe "Brustknoten". Ich las sehr viel über verschiedene Biopsie-Arten, (Entfernung des Knotens ambulant, unter Lokalanästhesie). Eine dieser Methoden schien mir nun richtig zu sein. Auch las ich, dass heutzutage die Achsellymphknoten nicht mehr automatisch entfernt werden bei der Diagnose Brustkrebs, da die Nebenwirkungen, speziell die eines Lymphödems im Arm, sehr gross sind.
Wie hoch ist die Chance, zu überleben? Antworten zum Thema Brustkrebs:
Am 2. Januar 2004, nachdem ich eine Beschreibung vom KSW über Mammotome-Biopsien gelesen hatte, schrieb ich ein e-mail an das Kantonsspital Winterthur. Gleichentags hatte ich die Antwort vorliegen: "Das Mammotome® verwenden wir am KSW nicht, entsprechende Patientinnen werden an das UniversitätsSpital Zürich oder Brustzentrum Dr. Rageth verwiesen."
Jedoch: Was ist ein "Brustzentrum" ? Richtlinien und Liste zertifizierter Brustzentren:
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Welche Abklärungen/Untersuchungen (Gewebeproben/Biopsien) werden nötig sein? |
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