Ein Brustkrebs und sein Verlauf

 

My Breast Cancer and its History

 

Brustkrebs: Vorsorge

Risiken und Therapien

Wie hoch ist die Chance, zu überleben?

Antworten zum Thema Brustkrebs

sind in der "Schweizer Familie" Nr. 41 vom 11. Oktober 2007 erschienen:

 

 

Wie häufig ist Brustkrebs?

Im Laufe des Lebens erkrankt jede zehnte Frau an Brustkrebs. In der Schweiz gibt es nach Angaben der Krebsliga Schweiz jedes Jahr etwa 5300 neue Fälle von Brustkrebs. Rund 1350 Frauen sterben in der Schweiz jährlich daran.

 

Wie hoch ist die Chance, den Brustkrebs zu überleben?

Fünf Jahre nach der Diagnose leben noch nahezu achzig Prozent der erkrankten Frauen. Seit den Neunzigerjahren überleben in der westlichen Welt immer mehr Frauen die Krankheit dank wirksamerer Medikamente sowie besserer Früherkennungsprogramme - je eher ein Brustkrebs entdeckt wird, desto grösser die Heilungschancen.

 

Was sind die grössten Risikofaktoren?

Die zwei wichtigsten und nicht beeinflussbaren Risikofaktoren sind Alter und Geschlecht - es erkranken fast nur Frauen an Brustkrebs. Und je höher das Alter, desto höher das Risiko. So sind 77 Prozent aller Frauen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung über fünfzig Jahre alt. Stärker gefährdet sind auch Frauen, die eine Mutter, Tochter oder Schwester mit Brustkrebs in der Familie haben. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Einflüsse, die das Risiko von Brustkrebs leicht erhöhen, wie die Antibabypille, eine Hormontherapie nach den Wechseljahren, das Rauchen oder die Ernährung.

 

Was kann ich selbst zur Vorbeugung tun?

Einmal im Monat sollte jede Frau ihre Brüste abtasten, am besten in den Tagen nach der Monatsblutung, dann ist die Brust besonders weich. Sind einseitige Veränderungen in Form, Grösse und Farbe der Brust zu sehen oder sind Verhärtungen, Einziehungen oder Vorwölbungen zu spüren, ist es ratsam, einen Frauenarzt aufzusuchen.

 

Was ist eine Mammografie?

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Dabei sollen krankhafte Veränderungen der Brust frühzeitig entdeckt werden.

 

Text: Ginette Wiget - www.schweizerfamilie.ch

 

Ein Interview über neuste Therapieansätze bei Brustkrebs

 

mit dem Krebsspezialisten Prof. Dr. med. Hans-Jörg Senn anlässlich des 10. Internationalen Brustkrebskongresses in St. Gallen vom März 2007 kann ebenfalls im Brustkrebsforum nachgelesen werden:

 

Die verschiedenen Rückfallrisiken (wann wird dieses als niedrig, mittel oder hoch eingeschätzt) können aus dieser Tabelle

entnommen werden:

 

Brustkrebs: Tabelle der Rückfallrisiken

 

= Zusatz zum Interview mit Krebsspezialist Prof. Dr. med. Hans-Jörg Senn: "Frauen bekommen nicht überall eine optimale Behandlung"

© Erika Rusterholz