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<  Verlauf bis OP  ~  Hallo zusammen (ertasteter Knoten)
mandy
BeitragVerfasst am: 21.03.2007 09:41  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 16.03.2007
Beiträge: 4
Wohnort: Basel-Land

Ich bin entwas verzweifelt und habe im Internet nach Infos und Tipps gesucht, dadurch bin ich auf diese Seite gestossen.

Ehrlich gesagt, bin ich etwas ratlos, und diese Berichte, die ich hier gelesen habe, machen mir etwas Angst und zugleich hilft es mir etwas.

Ich habe in der linken Brust einen Knoten getastet, daraufhin habe ich dies meiner Frauenärztin mitgeteilt. Mit Ultraschalluntersuchung meinte sie, dass es hormonell schwankende Drüsen seien, kein Grund der Besorgnis.

Nach einem bis 2 Monaten spürte ich diesen Knoten immer noch, und beim Tasten spürte ich nicht einen Schmerz, aber ähnlich wie einen blauen Mosen. Daraufhin hat mich die Ärztin dann zur Mammografie geschickt.

Bei der Mammografie konnte man nichts ersichten, deshalb hat der Arzt von der Klinik nochmals ein Ultraschall gemacht und auch getastet. Laut Ultraschallbild ist es ein Fibroadenom.
Der Arzt meinte gutartig laut Ultraschall, doch sicher können wir erst durch eine Biopsie sein. Daraufhin einigten wir uns auf eine Stanzbiopsie.

Leider war die Biopsie erfolglos. Als er meine Brust örtlich betäubte und mit diesem Stab an den Knoten heran wollte, merkte er nach mehreren Versuchen, dass er nicht durch meine Drüsen hindurch kommt. Er drückte und stoss, doch er kam nicht hindurch, meine Drüsen seien so stark, dass er nicht mit dieser Nadel hindurch kommt, sagte er. Er meinte auch, dass der Knoten anscheinend hormonell etwas gewachsen sei.
Ich habe also diesen Knoten immer noch in meiner Brust.

Der Arzt hat mir eine MRT empfohlen, um sich noch zusätzlich ein anderes Bild zu machen, um dann entscheiden zu können, ob OP oder einfach nur weiterhin beobachten.

Ich wende mich jetzt noch meiner Frauenärztin zu und frage sie um Rat.
Ich weiss nicht, was ich tun soll.
Soll ich auf jeden Fall operieren oder lieber bei Kontrolle bleiben und beobachten?
Meine Frage ist auch: gibt es eine Möglichkeit eines Schnellschnitts mit einer Teilnarkose?

Ich habe schon so viele verschiedene Berichte gelesen, weiss nicht, was wohl das beste sein wird.

Oder soll ich noch von einer anderen Klinik eine 2. Meinung einholen?

Grüsse Mandy

_________________
Mandy
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soeg
BeitragVerfasst am: 24.03.2007 10:36  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 12

Liebe Mandy

Ich kann Dir nur raten unbedingt alle Hebel in Bewegung zu setzen, sprich, hol bitte eine 2. Meinung ein, vielleicht in einem Brustzentrum?
Es hilft Dir wieder gesund zu werden!
Übrigens hatte ich auch 2 Biopsien, bei der ersten schien alles gut, bei der zweiten war man sich dann unsicher...bis zur OP meinten alle, obwohl man in der Mammografie "etwas" erkennen konnte, das sei nur ein "Klacks"...leider war dann bereits ein Lymphknoten befallen und ich musste das ganze Programm wie Chemotherapie, Bestrahlung und jetzt Antihormontherapie über mich ergehen lassen.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe mit Dir, dass "es" nichts schlimmes ist!
Sonja
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mandy
BeitragVerfasst am: 26.03.2007 08:08  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 16.03.2007
Beiträge: 4
Wohnort: Basel-Land

Danke für Deine Antwort

Ich habe diese Woche ein Gespräch mit meiner Frauenärztin und werde den Termin erhalten für die emeri Untersuchung, dann sehen wir weiter.

Wünsche Dir alles gute und viel Kraft für deine Terapie.

Liebe Grüsse Mandy

_________________
Mandy
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mandy
BeitragVerfasst am: 27.03.2007 10:58  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 16.03.2007
Beiträge: 4
Wohnort: Basel-Land

Ich habe am Donnerstag einen Termin für das Emerri.
Beim Tasten meiner Brust habe ich Schmerzen und spüre, dass der Knoten grösser wurde. Vielleicht ist es auch nur wie ein blauer Mosen vom Biopsieversuch, dort wurde nämlich heftig herum gemorkst. Meine Frauenärztin meint jedenfalls ein blauer Mosen.

Naja, ich sehe es ja am Donnerstag. Ich versuche, meine Gedanken möglichst abzulenken und mich nicht verrückt machen zu lassen, doch manchmal ist es gar nicht so eifach.

Ich habe nochmal Deine Antwort gelesen, Du hast die Therapie schon hinter Dir? Wie geht es Dir heute? Hast Du Dich gut erholt?

Liebe Grüsse Mandy

_________________
Mandy
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soeg
BeitragVerfasst am: 27.03.2007 12:03  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 12

Liebe Mandy

Meine OP mit anschliessender Chemo und Bestrahlung ging Ende 2005 zum guten Glück zu Ende.
Ich nehme nun Tamoxifen, da mein Tumor 100% hormonabhängig war.
Und meine Lebensgeister erwachen so langsam wieder...
Klar hat man vor allem die erste Zeit immer wieder grosse Ängste, wenn es mal dort, mal da zwickt und zwackt. Die Angst vor Metastasen ist gross, aber mit der Zeit werden diese Ängste weniger und man schöpft grosse Hoffnung, dass alles wieder so wird oder ist wie früher.

Für Dich alles Gute und wie schon erwähnt, mach alles erdenkliche. Vertraue Dich den besten Ärzten an, informiere Dich immer und überall, lass nicht locker!
Sonja
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