Ein Brustkrebs und sein Verlauf: Inhaltsübersicht

 
 

 

 

 

 

 

 

 

last update 9. Aug. 2017

Copyright © Nov. 2004

Erika Rusterholz

 

 

 

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Brustkrebs

und sein Verlauf

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PERSÖNLICHES

 

Die Brustkrebsoperation ist hinter mir  -  jetzt ist die Nachsorge sehr wichtig...

Gefühle und Tipps - Aussehen:

Aussehen / Befinden

im Herbst 2004:

keine Fettreserven,

mehr Vitalität.

 

Ich fühle mich

sehr wohl !

Sommer 2003:   Sommer 2004:
6 Monate vor Operation 49 kg Grösse 154 cm 6 Monate nach Operation 45 kg

 

 

Kein Kliogest mehr nach über 16 Jahren Hormon-Ersatz.

Folge:

- kurz nach Operation 2 kg Gewichtsverlust, welke und überschüssige Haut (kein gespeichertes Wasser mehr),

- nach einem Monat weitere 2 kg weniger, alles Körperfett ist weg,

- der grosse Appetit ist nun schon seit längerem zurück, ich esse recht viel, bis jetzt ohne Gewichtszunahme.

 

Mehr über mein Befinden erwähne ich in "Nachsorge".

(noch weitere 2 kg sind mir während des ersten Jahres nach Bestrahlung abhanden gekommen...).

 

Ich freue mich sehr, dass ich öffentlich auf die Probleme, welche Brustkrebs mit sich bringt, aufmerksam machen durfte. Erschienen sind bis anhin verschiedene Auslegungen des gleichen Themas:

 

11. Januar 2007: Portrait im Tages-Anzeiger, Regionalausgabe Zürcher Unterland (pdf-Datei)

11. Oktober 2007: Interview in der Schweizer Familie: "Zuversicht trotz Brustkrebs"

Jahresspiegel aus der Schweizer Prominenz 2008: "Erikas Kunst, den Brustkrebs zu überleben"

am 2. Januar 2009: das Hobby "Website" im Neujahrsblatt der Gemeinde Neerach 2009

Januar 2010: Krebsliga CH/Erfahrungsberichte: "Ich verstehe mich als «1-Frau-Selbsthilfe-Organisation»"

Juni 2010: Jahresbericht 2009 der Krebsliga Schweiz, S. 45: Bild/Worte zum "Krebsforum" (pdf-Seite 23)

3. Oktober 2011: Portrait im Migros-Magazin: "Durchstarten nach dem Brustkrebs"

22. Januar 2014: Konsumentenmagazin saldo: Krebs-wie man mit der Krankheit umgehen kann...

Stimmungsschwankungen

   

Ich bin sehr viel sensibler geworden, "Hoch" und "Tief" lösen einander ab:

 

- Tief beim Denken an den Krebs, nach der Operation beim Besichtigen der wulstigen Nähte und kleiner Brust, bei der gestauten Lymphflüssigkeit in den Achselhöhlen und dadurch sehr schmerzhafter Verkrampfung. Verzweiflung machte sich breit. - Und ich vermisste die während Jahren eingenommenen Hormone.

 

- Dann ganz tief nach: "da ist ja nichts mehr dran". Ich gefiel mir nicht mehr, die Tränen waren zuvorderst, unüberlegte Bemerkungen ertrug ich schlecht.

 

- Langandauerndes Hoch nach gut gewählten Worten von meinem Nachsorge-Arzt. Ich bin nun sogar etwas stolz auf meine "neue" Brust mit jetzt feinen Narben und zeige sie auch gerne.

 

- Dann erneutes Tief: ich fühle mich allein trotz mir nahestehender Personen, denn ich möchte sie mit meinen wechselnden Gefühlen nicht belasten. Dabei könnte ich einen Gedankenaustausch, eine Aufmunterung so sehr gebrauchen.

 

- Ein Zwischenhoch ist nun eingetreten, denn ich fühle mich körperlich ausgezeichnet, bin voll Elan, sehe mit Freude, dass sich meine Brust immer schöner entwickelt.

 

Wann kommt wohl das ganz grosse Hoch? - Vielleicht dank dieser Dokumentation? Ein Aufsteller für mich wäre, wenn sie mithelfen könnte, einerseits mehr Information über Brustkrebs zu verbreiten und anderseits allfällige Fehler in Zukunft zu vermeiden. Denn das richtige Vorgehen bei der Krebsbekämpfung ist wohl das Wichtigste.

 

Mittelmeer bei Cervo/Ligurien

Wie aus dem Tief herausfinden

mein Vortrag vom 14. Februar 2007 am Senologie-Forum der SGS in Laax/CH

 

Zukunft

 

 

 

Die Krebs-Diagnose erzeugte grosse Angst - diese liegt jetzt hinter mir.

Es bleibt die Hoffnung,

 

- dass der Brust-Krebs erfolgreich beseitigt werden konnte durch Operation und Bestrahlung,

 

- dass mit der Einnahme eines Aromatase-Hemmers keine Chance mehr für irgendwelche Krebszellen besteht und die daraus resultierenden Nebenwirkungen möglichst klein sein werden,

 

- dass ich meinen Garten an der italienischen Riviera mit all den Blumen und seinen herzigen "Bewohnern" noch lange bearbeiten kann und er mich körperlich und seelisch fit hält, damit mich Unvorhergesehenes nicht so schnell aus dem Gleichgewicht bringt (siehe auch unten an der Seite: Mein 80. Lebensjahr),

 

- dass das Älterwerden Freude bereitet, die Energie und die Gesundheit recht gut bleiben, die kleinen Altersbeschwerden nicht zunehmen.

 

Könnten wohl noch 20 weitere gute Jahre folgen?

Gedanken

 

Durch diese Dokumentation über meinen Brustkrebs ist mir sehr bewusst geworden,

 

- wie ausserordentlich wichtig es ist, noch zur rechten Zeit den wirklich auf Brustkrebs spezialisierten Ärzten zu begegnen;

 

- dass nur ein bestens ausgerüstetes Spital für eine Operation mit Sentinel-Lymphknoten-Biopsie in Frage kommen kann, und wie wichtig ein Operationsarzt ist, welcher eine Brust auch wieder schön zu formen weiss (ich war in besten Händen);

 

- was alles von den diversen Ärzten und dem Pflegepersonal bis ins Detail zur Bekämpfung dieses Krebses für mich getan worden ist;

 

- welch' grosses Glück ich doch habe, dass die Lymphknoten noch keine Krebszellen aufwiesen und keine Metastasen vorgefunden worden sind;

 

- dass ich durch meinen Nachsorge-Arzt bestens betreut sein werde.

 

Es geht mir wunderbar - (abgesehen von gelegentlichen unliebsamen "Tiefs").

 

Allen Beteiligten, die zu meiner guten Genesung beigetragen haben, danke ich sehr herzlich!

Erika Rusterholz     (im August 2004)

 

5 Jahre später:

Ich habe die Zwischenzeit ohne Rezidiv und ohne Metastasen durchleben dürfen, dafür bin ich sehr dankbar. Es ist mir bewusst, dass zu einem solch guten Verlauf beigetragen hat, dass seinerzeit Mikroverkalkungen und Knoten grosszügig (von mir jedoch wegen der klein gewordenen Brust bemängelt) herausoperiert worden sind.

Die anschliessende Bestrahlung hat ebenfalls zum bis anhin guten Ergebnis beigetragen.

 

Ich habe seit Jahren schon an Pulsrasen (Herzrasen) gelitten, spontan aufgetreten bei "emotionalen" Gedanken, speziell auch während der Antihormontherapie und nach dem Absetzen von Arimidex. Eine dieser Attacken war so schlimm, dass ich mich am 12. April 2006 von diesem Uebel befreien lassen wollte durch eine Katheter-Ablation.

Für Interessierte: die Beseitigung des Pulsrasens habe ich hier kurz beschrieben:

 

Die im Juli 2009 eingesetzten Polytech Silikon-Implantate, tropfenförmig, Microthane® - mikropolyurethanschaumbeschichtet (MPS), verhelfen mir zu einem besseren Aussehen, heben dadurch auch meine Stimmung -

(zur Dokumentation/Beschreibung mit Bilderfolge )

 

Es geht mir also sehr gut!

 

Es ist ein Unterschied im Aussehen geworden...

Der nebenstehende Vergleich "August 2004 ~ 2009" kann vergrössert werden durch Anklicken des Bildes:

 

Erika Rusterholz im Garten an der ital. Riviera

Schon wieder ist ein Jahr vorbei - und noch eines...

das frischere Aussehen hat leider nicht angehalten, Korrekturen wurden nötig...

 

3. Dezember 2010: ich feiere bereits meinen 75. Geburtstag - ich fühle mich trotz eingeschränkter Beweglichkeit (mehr dazu untenstehend) wohl und eigentlich viel jünger...

 

Mein kürzlich "aufgefrischtes" Äusseres (überschüssige Gesichtshaut durch früheren Gewichtsverlust störte mich schon länger) bewirkt jetzt viel - also auch noch in meinem höheren Alter: ein besseres Selbstbewusstsein, ein dadurch jugendlicher wirkendes Auftreten, was wiederum zu mehr Tätigkeit anspornt.

Das Arbeiten in meinem Garten hält mich also fit, und die zum Denken anregende Schreiberei am Computer tut meinem Gehirn sicher gut und bewahrt mich vielleicht vor grösserer Vergesslichkeit.

Die Verbreitung von Informationen zu Brustkrebs wird mich somit auch in Zukunft beschäftigt halten - ich hoffe, dazu noch lange in der Lage zu sein.

 

Ob ich das jetzt begonnene vierte Vierteljahrhundert gut durchleben kann?

Schön wär's!

 

Neue Erlebnisse:

 

Im Mai 2011 habe ich zusammen mit meinem Mann die erste Kreuzfahrt unternommen. Diese war so voller schöner Momente, dass jetzt ein neues Hobby zu Garten, Orchideen und weiterem mehr hinzugekommen ist...

Bis Ende 2016 waren wir tatsächlich auf 13 Kreuzfahrten mit unterschiedlichen Schiffen und haben interessante Orte im westlichen und östlichen Mittelmeer besucht, die Kanarischen Inseln angesehen, und wir sind zwischen Inseln in der Karibik gesegelt. Jedesmal anders, jedesmal schön!

Einige Bilder von zwei Kreuzfahrtschiffen - und je ein Video, aufgenommen am Ende einer Adria-Kreuzfahrt -

26 Minuten Fahrt entlang Venedig zum Hafen am anderen Stadtende:

auf der MSC Armonia

am 14. Juni 2013:

 

 

hoch gelegenes Deck

mit Stadt-Überblick,

volle Morgensonne

 

auf der L'Austral

am 23. August 2013:

 

 

niedriges Schiff,

Zauber der aufgehenden Morgensonne

 

 

 

Am 11. Dezember 2012 habe ich ein kleines "Ding" unterhalb des rechten Auges entfernen lassen: nichts Auffälliges; es wollte nicht verschwinden und veränderte sich plötzlich.

Die Diagnose hat mich dann aber doch aufgeschreckt: Carcinoma spinocellulare - auch bezeichnet als Spinaliom, Stachelzellkrebs, Epithelioma spinocellulare oder verhornender Plattenepithelkrebs. Das Plattenepithelkarzinom ist der zweithäufigste bösartige Hauttumor.

Carcinoma spinocellulare / weisser Hautkrebs

Mehr dazu in meiner bebilderten Dokumentation - vielleicht kann sie aufrütteln, warnen:

 

Mich hat das Spinaliom jedenfalls aufgerüttelt, jetzt wollte ich doch auch wissen, was das für eine komische "Warze" an der Nasenseite ist - die war doch früher nicht vorhanden.

Eine Gewebeprobe hat einen weiteren weissen Hautkrebs ergeben, diesmal ein Basaliom oder Basalzellkarzinom, Basalzellenkrebs, Epithelioma basocellulare.

Leider ist die "photodynamische Therapie" nicht so abgelaufen, wie vorgesehen...

Basaliom / weisser Hautkrebs

Dokumentation mit nicht "schönen" Bildern:

Im Sommer 2015 war dem Dermatologen eine Gruppierung dunklerer Fleckchen am Rücken aufgefallen. Nach einem Shave (Abtragen von etwas Gewebe) dann die Diagnose: "Superfizielles Basalzellkarzinom -Tumordicke 0,3 mm und pigmentierte seborrhoische Keratose (Rücken Mitte. - Auf den untersuchten Schnitten wurden beide Läsionen vollständig entfernt)".

Ich hatte also Glück, und es wurde keine weitere Therapie nötig.

Basaliom am Rücken: erst 0,3 mm gross

vor Gewebeprobe

 

Gelenkersatz bei Arthrose:

Das Alter bringt es leider auch mit sich, dass einzelne Gelenkteile wegen Degeneration oder fortgeschrittener Arthrose unbrauchbar geworden sind und auch sehr schmerzen.

Seit Jahrzehnten schon ist es die Wirbelsäule, die mich plagt, seit längerem auch die rechte Schulter.

Weil Arthrose im Alter doch ziemlich verbreitet ist und oftmals mit Hilfe von Prothesen eine Verbesserung der Lebensqualität geschaffen werden kann, dokumentiere ich hier meine Erfahrungen mit "Ersatzteilen".

November 1999 und November 2000:

Dokumentation über rechts und links eingesetzte Hüft-Prothesen (TEP) aus Titan

mit Röntgenbildern und Operationsberichten

 

18. Juni 2016: Pfannenwechsel rechts nach instabil gewordener Pfanne - Röntgenbild und Bericht von der aussergewöhnlichen Operation und dem 4 Wochen später abgerissenen Sitzbein (Os ischii)

Wechsel der gelockerten Hüftpfanne

 

18. Juli 2017:

Dokumentation über die jahrelange Leidenszeit und das Auswechseln der rechten Schulter

durch eine inverse (umgekehrte) Schulterprothese aus Titan mit Röntgenbildern und Operationsbericht

1. Dezember 2011:

im Rahmen einer Studie habe ich mir am rechten Mittelfinger mit ausgeprägtem Arthrose-Gelenk den neu entwickelten CapFlexPIP Finger-Mittelgelenkersatz einsetzen lassen - Dokumentation mit Bildern und Berichten

(leider eine missglückte Operation mit kaum mehr brauchbarem Mittelfinger)

 

Ende 2013: Da war etwas im Hals, das mich seit vielen Monaten schon störte - aber was konnte das sein? Die Abklärungen waren nicht einfach...

Es wurde eine Zyste am Zungengrund gefunden, die ich mir am 10. Februar 2014 laserchirurgisch entfernen liess - sie war erfreulicherweise gutartig.

Valleculazyste / Zyste am Zungengrund

Dokumentation über Abklärungen und Operationen der beiden Valleculazysten:

Sommer 2014: immer noch dünkt mich, es wäre etwas im Hals vorhanden - aber was?

Ergebnis der darauf folgenden Untersuchung: eine neue Zyste fast am gleichen Ort...

Die grosszügige laserchirurgische Entfernung erfolgte am 16. September 2014 - auch diese Zyste war gutartig.

 

November 2014: Jetzt war nötig geworden, dass meine Nervenbahnen entlang der Lendenwirbel von Diversem befreit wurden, das auf die Nerven drückte:

ich konnte während der vorangegangenen Zeit einige Male nicht mehr mit dem rechten Bein auftreten, ein sehr starker Schmerz schoss vom Rücken durch das Gesäss bis in den Fuss hinab und war nach einer kurzen Zeit wieder vorbei.

Dokumentation über die mikrochirurgische Erweiterung der Nervenbahnen

Mein 80. Lebensjahr - es ist nicht einfach, alt werden zu wollen:

Voller Enthusiasmus habe ich es am 3. Dezember 2014 begonnen, denn ich hatte vorgängig das Beseitigen der beiden Zysten am Zungengrund und die Entlastung der Nervenbahnen entlang der Lendenwirbelsäule eigentlich recht gut hinter mich bringen können.

Eine 7-tägige Kreuzfahrt auf Mein Schiff 3 zwischen den Kanarischen Inseln und Madeira sollte nun als Erholung dienen. Jedoch auf dem Heimflug am 21. Dezember schmerzte mich die linke Oberkörperseite, und ich tippte auf eine Lungenentzündung - nur leider war der weitere Verlauf dann doch nicht ganz einfach, denn zwei seltene Bakterien in der Lunge und zwei weitere Lungenentzündungen bis Ende April 2015 führten zu ausgedehnten Labortests: warum so viele Infektionen? - mein Immunsystem funktionierte nicht mehr...

 

Mai 2015: eine Knochenmarkbiopsie ergab die Diagnose "Multiples Myelom", entdeckt in einem noch frühen Stadium (smoldering type) - im Moment war's zwar ein Schock, jedoch geht es mir recht gut. Leider erschweren die Nebenwirkungen mein Leben...

Eine Therapie mit immunmodulatorischem Medikament (= direkte Abtötung und Reduktion der Myelomzellen) dient zur Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems.

Revlimid® hilft nun, die Vermehrung meiner Myelomzellen zu unterdrücken - mehr dazu:

Aber auch Schönes gibt's:

Zwischendurch habe ich von meinem Riviera-Garten und seiner Umgebung sehr viele Bilder für eine Power-Point Präsentation am 3. März 2015 zusammengetragen.

Da der Vortrag auf grosses Interesse gestossen ist, habe ich alle Bilder als pdf-Datei und als pps mit jeweilen 99 Tafeln öffentlich gemacht.

Die Bilder sind mit Kurztext versehen, jedoch fehlen meine weiteren Erklärungen.

Zur Seite mit den beiden Vortrags-Versionen:

Den Garten besuche ich immer noch etwa 5 - 6mal jährlich: die vielen Blumen und Laubfrösche lösen in mir auch nach über 23 Jahren ein Glücksgefühl aus.

 

 

 

Neue Idee - neues Projekt seit Oktober 2011:

 

Es war mir seit dem Sommer 2004 (nach den anfangs bei mir gemachten Fehlern im 2003, siehe "Vorgeschichte") ein Anliegen, Informationen zu Brustkrebs (allgemeiner und medizinischer Art) zu verbreiten. In dieser Homepage mit ausführlicher Dokumentation zu meinem beidseitigen Brustkrebs möchte ich nicht zu ausschweifend werden. Und in meinem Forum scheint wegen der Übersichtlichkeit auch nicht alles Platz zu finden, das Frauen bei Verdacht oder der Diagnose Brustkrebs weiterhelfen könnte.

Ich suchte also nach einer Möglichkeit, noch mehr Wissenswertes rund um Brustkrebs bereitstellen zu können. Ich stellte mir vor, dass andere Betroffene ebenfalls ihre Erfahrungen einbringen könnten - ein Zusammenschluss also ein richtiger Weg sein würde.

 

Seit dem 1. Oktober 2011 besteht nun der Verein Brustkrebs–Wissen hilft weiter:

Wir tragen möglichst umfassende und als gut befundene Informationen aus dem Internet zusammen - das heisst: Kurzbeschreibungen zu Brustkrebs-Themen und dazu passende Links zu weitergehenden Infos können ab jetzt in einer neuartigen Homepage aufgefunden werden, es erübrigt sich das mühsame Suchen nach Hilfreichem in Google und anderswo.

Wir sind jetzt 45 Mitglieder (Stand Frühling 2016) - einige geben ihre eigenen Erfahrungen im Bekanntenkreis oder auch in der Homepage weiter, andere erteilen gerne e-mail-Auskünfte bei einem Problem.

12 bestbekannte Ärzte verschiedener Fachrichtungen stellen sich als Beirat zur Verfügung, falls eine Frage spezieller Art ist und nicht vom Verein direkt beantwortet werden kann.

Sollten Sie sich dazu entschliessen können, aus Solidarität ebenfalls Mitglied von Brustkrebs-Wissen hilft weiter zu werden, so freuen wir uns sehr. Das heisst auch, dass Sie Ihre gemachten Erfahrungen gerne in irgend einer Form weitergeben (muss nicht öffentlich sein): neu an Brustkrebs Erkrankte werden Ihnen dankbar sein.

Weitere Verpflichtungen bestehen nicht, auch wird kein Mitgliederbeitrag erhoben.

 

Logo des Vereins "Brustkrebs-Wissen hilft weiter"

Der Verein hilft Frauen bei Verdacht oder Diagnose Brustkrebs

mit Kurzbeschreibungen, Erfahrungen Brustkrebsbetroffener, e-mail-Beratung, mit Informationen und Wissenswertem aus dem Internet - zu finden an einem Ort: www.wissen-hilft-weiter.info

 

Zusammenfassung -

was sollte beachtet werden? siehe auch die Rubrik "Brust-Zentrum"

Wichtig ist die Früherkennung: regelmässige Mammographie (nur damit können Mikroverkalkungen gesehen werden), fleissiges Abtasten der Brust (nicht nur stehend, auch seitwärts liegend) und sofortiges Reagieren bei einer Veränderung. Das beste ist, ein gutes, möglichst zertifiziertes Brustzentrum von Anfang an aufzusuchen.

 

Die Überweisung an einen Spezialisten zur Abklärung dieser Veränderungen sollte nicht hinausgezögert werden, denn die Abklärungen (Gewebeproben/Biopsien) sind wichtig, um eine Operation auch optimal planen zu können.

Wenn die Lymphknoten noch nicht befallen sind, für die Operation ein Spital aufsuchen, welches umfassend mit der Sentinel-Lymphknoten-Biopsie vertraut ist.

 

In der vorliegenden Dokumentation sind alle Diagnosen/Berichte eingefügt, sie werden üblicherweise jedoch nur mündlich mitgeteilt. Diese sollten besser in schriftlicher Form verlangt werden.

 

Vor einer Operation möglichst viel darüber zu wissen, beruhigt sehr. Besser nochmals fragen, wenn etwas nicht klar ist. Mit dem Operationsarzt die Möglichkeiten abklären, wie die Brust schön gestaltet werden kann.

 

Die Therapie danach ist sehr wichtig. Die Bestrahlung schmerzt nicht (nur die Haut juckt etwas), macht auch nicht müde (höchstens das Hin- und Herreisen zum Therapieort). Angst davor sollte nicht aufkommen.

 

 

TIPPS

Im Internet bei Google unter einzelnen Stichworten, wie "Brustkrebs", "Brustknoten" und ähnlichem suchen. Sehr viel ist dabei zu erfahren. Sehr viel an einem Ort bietet Brustkrebs-Wissen hilft weiter.

Meine Bilder sind zu einem grossen Teil mit Fachausdrücken versehen, da diese Dokumentation auch für Ärzte interessant sein soll. Die nicht bekannten medizinischen Ausdrücke einzeln bei Google eingeben, etwa so: "was ist ein...", oder in einem medizinischen Lexikon im Internet nachsehen.

In "Frage/Antwort" sind rund 80 Begriffe sehr ausführlich erklärt, vielleicht ist der gesuchte ebenfalls dabei.

 

In dieser Homepage sind in der "Link"-Liste einige Institutionen aufgeführt, welche ausführliche Beschreibungen über vorgängig erwähnte Biopsien und die Strahlentherapie enthalten, ebenso Brustaufbau.

Im angegliederten Forum kann noch mehr Wissenswertes gefunden werden, enthalten sind auch viele Vorträge von Ärzten über neueste Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Brustkrebs.

 

Und wenn etwas ganz unklar sein sollte, bitte ein e-mail an mich via "Kontakt" senden, Antwort erfolgt schnellstens.

Erwähnenswert: das Krebstelephon 0800 11 88 11 (Anruf kostenlos) der Krebsliga Schweiz bietet anonyme Beratung.

 

Aus meiner Erfahrung, jedoch nicht ganz einfach: Optimistisch sein, dass alles gut verläuft - das hilft weiter. Und den Mut nicht verlieren, wenn die Genesung länger dauert, als erwartet. - Ich wünsche in jedem Fall von Herzen alles Gute!

Vielen Dank

Herzlich grüsst

Erika Rusterholz

(im April 2016)

 

für fachliche Unterstützung/Beiträge, erhalten von:

 

PD Dr. med. Christoph Rageth, Brust-Zentrum Zürich:

alle Ultraschallbilder und Mammographien der Nachsorge,

schematische Darstellungen

 

PD Dr. med. Mathias Fehr, Gynäkologie Unispital Zürich:

Röntgenbilder der stereotaktischen Biopsie (in Abklärungen),

Bilder der bestrahlten Brust

 

Dr. med. Ulrich Ulmer, Radiologie Unispital Zürich:

Bilder/Text der Radiotherapie-Planung (in Therapie adjuv.)

 

Dr. med. Volker Wedler, Brustzentrum Thurgau:

Bilder/Berichte zu meinen Polytech-Silikon-Implantaten MPS