Ein Brustkrebs und sein Verlauf

 

My Breast Cancer and its History

 

Im Angebot des

Brust-Zentrums:

1. Wie Brustkrebs im Frühstadium entdecken?

Vorsorgeuntersuchungen

→ Übersicht der 15 Angebote

Es ist sehr wichtig, einen Brustkrebs bereits im Frühstadium erkennen zu können!

 

Dazu gehört unbedingt das regelmässige Abtasten der Brust, denn das häufigste Brustkrebssymptom ist ein tastbarer, meist schmerzloser Knoten. Je besser eine Frau ihre Brust durch eigenes, wiederholtes Abtasten kennt, desto eher spürt sie einen Tumor in einem frühen Stadium.

Für den Selbstuntersuch der Brust sind die Tage nach der Monatsblutung besonders geeignet. Frauen ohne Periode wählen am besten einen fixen Tag im Monat aus.

 

Zur persönlichen Vorsorge gehört auch ein gutes Auge. Der Krebs kündigt sich nämlich nicht immer nur durch Knoten in der Brust an. Es ist somit wichtig, die Beschaffenheit und das Aussehen der eigenen Brust gut zu kennen.

Beim Auftreten von Veränderungen, wie:

• eingezogene oder nach innen gerichtete Brustwarzen

• Entzündung einer Brustwarze oder des Warzenhofs

• farbliche oder strukturelle Veränderungen der Haut

• ein neu aufgetretener Grössenunterschied der einen Brust zur anderen oder Verhärtungen

• aus der Brustwarze austretende Sekrete, oft blutartig gefärbt

  (typisch für Krebs kann sein, wenn dies nur eine der beiden Brustwarzen betrifft)

• ungewohnte Schmerzen

sollte zur Sicherheit die Herkunft derselben unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden, wenn auch nur in seltenen Fällen eine Krebserkrankung die Ursache ist.

 

Auch im Seniorenalter darf die Vorsorgeuntersuchung der Brust nicht vernachlässigt werden!

Etwa in jährlichen Abständen sollte ein erfahrener Arzt ebenfalls die Brust abtasten, er erkennt auch kleinste Details, die Wichtiges aussagen können.

 

Eine zusätzliche Mammographie wird bei Unregelmässigkeiten der Brustbeschaffenheit gemacht. Dabei können auch nicht tastbare Tumore (z.B. Mikroverkalkungen) erkannt werden.

Die meisten Tumore in der Brust treten in der zweiten Lebenshälfte einer Frau auf, somit sollte ab dem 50. Lebensjahr routinemässig alle zwei Jahre eine Mammographie durchgeführt werden.

 

Eine Ultraschalluntersuchung liefert in vielen Fällen ergänzende Hinweise.

 

Ein MRI (Magnet Resonanz Imaging) oder auch MRT (Magnetresonanztomographie) ist ein bildgebendes Verfahren und eignet sich besonders gut als Zusatzuntersuchung bei unklaren Befunden in Mammographie oder Ultraschall. Es können damit auch kleinste Satellitenherde in der Brust nachgewiesen werden.

 

Je früher also ein Brustkrebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen für eine Heilung!

 

 

 

Selbstuntersuchung der Brust:

.

 

 

Brust mit Mikroverkalkungen:

axillär

cranio-

caudal

medio-

lateral

Mammographie rechte Brust

mit Herd Mikroverkalkungen

 

 

Vergrösserung aus Mammographie:

.

 

Ultraschalluntersuchung der rechten Brust

Ultraschall rechte Brust,

Mikroverkalkungen sind nicht erkennbar

 

2/2008 © Erika Rusterholz - "Ein Brustkrebs und sein Verlauf"