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Im Angebot des Brust-Zentrums: |
14. Wie aus dem Tief herausfinden? |
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Psychosoziale Begleitung
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Ein ertasteter Knoten - "die Welt" stürzt zusammen - was nun? Wie komme ich aus dem gedanklichen Chaos heraus?
Vorerst helfen Informationen über das weitere Prozedere. Die diversen Abklärungen und eine mögliche Operation werden vielfach noch in stoischer Ruhe überstanden. Und dann plötzlich ist eine panische Angst da, die Zukunft betreffend. Erst jetzt rückt das volle Ausmass der Diagnose Brustkrebs in den Vordergrund, die Gedanken kreisen nur noch um das Geschehene.
Das tiefste Loch tut sich auf. Da möchte man sich am liebsten darin einkapseln, denn Freunde, Bekannte, vielfach auch sehr Nahestehende, sind meistens der neuen Situation nicht gewachsen.
Es gibt Wege, aus dem Tief herauszufinden: • falls vorhanden, sich bei einer sehr nahen Freundin die Sorgen von der Seele reden, denn eine Zuhörerin zu haben, das tut vielfach sehr gut; • sich mit anderen Frauen austauschen; erfahren, wie diese die neue Situation meistern: möglich ist dies in einer Selbsthilfegruppe; • sich ein anspruchvolles Hobby zulegen, das die ausschweifende Gedankenwelt in andere Bahnen lenkt; • professionelle Hilfe beanspruchen, wenn es nicht selber gelingt, sich von den kreisenden bösen Gedanken zu lösen; der betreuende Arzt kann eine solche veranlassen. Das Ziel einer psychoonkologischen Behandlung ist, das erschütterte Vertrauen in den Körper wiederzufinden und Ängste abzubauen. Dabei vermittelt die Behandlung auch den Angehörigen Hinweise zu einer heilsamen Begleitung und geht auf deren Kommunikationsprobleme im Umgang mit der Krankheit ein.
Auch wenn es möglich ist, zu einem normalen Lebensalltag zurückzufinden, so wird sich plötzlich wieder Niedergeschlagenheit breit macht. Solches kann ein unbedachter Satz auslösen oder auch die Angst vor der nächsten Nachsorgeuntersuchung. Hoch's und Tief's werden sich immer wieder abwechseln. Das scheint ein Phänomen dieser Krankheit zu sein.
Ein Nachsorgearzt, der seiner Patientin eine gewisse Sicherheit des gut "Betreut-seins" übermitteln kann, ist hier eine sehr grosse Hilfe.
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die Brandung am Mittelmeer...
was, wenn der Brustkrebs überhand nehmen sollte? - die Gedanken kreisen
Vortrag im Februar 2007 am Senologie-Forum der SGS:
eine etwas andere Art der Selbsthilfe:
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2/2008 © Erika Rusterholz - "Ein Brustkrebs und sein Verlauf"
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