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10.  Wie die Brust ästhetisch verbessern?

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Brustrekonstruktion

 

 

Neben dem Krebsbefall bedeutet eine Brustamputation auch eine zusätzliche psychische Belastung für eine Frau. Wenn die Brust sicherheitshalber entfernt werden musste, weil etwa das Grössenverhältnis des Tumors zur Brust ungünstig war oder auch mehrere Herde in derselben Brust dies notwendig gemacht haben, kann ein Brustaufbau das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität wieder verbessern.

 

Es hängt von vielen Faktoren ab, ob bei einer Patientin die Brust mittels Verwendung von Prothesen oder Brustimplantaten rekonstruiert werden kann, oder ob Eigengewebe (Gewebelappen) verwendet wird.

Wichtig ist der allgemeine Gesundheitszustand, die Grösse und Form der Brust und der Status der Tumortherapie. Auch die Wünsche und Ansprüche der Patientin müssen berücksichtigt werden.

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der primären und der sekundären Rekonstruktion, also der Wiederherstellung direkt nach der Brustentfernung in der gleichen Operation oder dann, wenn begleitende Therapien (Chemotherapie, Radiotherapie) abgeschlossen sind. Dabei kann Eigengewebe und/oder Fremdmaterial (Silikon) verwendet werden.

 

Bei Verwendung von Eigengewebe, meist aus Unterbauch oder Rücken, wird ein Gewebelappen aus der Haut, der darunter liegenden Fettschicht und Muskulatur, als Einheit in die Brustregion geschwenkt und dort zu einer neuen Brust geformt.

In einigen Fällen kann es auch notwendig werden, zusätzlich zur Rekonstruktion mit Eigengewebe noch ein Implantat zu verwenden, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

 

Ein Brustimplantat, mit Silikongel oder steriler Kochsalzlösung gefüllt, ist in seiner Form der weiblichen Brust nachempfunden. Durch Einsetzen des Implantats unter den Brustmuskel und die verbliebene Haut und das Unterhaut-Fettgewebe wird die neue Brust geformt.

 

Es sollte mit einem oder besser mehreren Experten die gerade für diesen Fall beste Lösung gesucht werden.

 

Auch das Aussehen nach einer Brustoperation wird zu einem wichtigen Punkt:

es sollte möglichst ästhetisch sein.

 

 

 

Brustzentrum

Kantonsspital St. Gallen:

 

 

schematische Darstellungen

und weiterer Text zu den

verschiedenen Möglichkeiten der

Brustrekonstruktion

 

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2/2008 © Erika Rusterholz