|
Brustkrebs: Operation |
Unterspritzung mit Macrolane™ (Hyaluronsäure) |
|
3. März 2010:
|
erneute Narbenkorrektur auf rechter Brust ~ Übersicht aller Korrekturen: Angaben zum ambulanten Eingriff
|
|
|
Unter Lokalanästhesie wird die erneut am Brustmuskel sich festhaltende Narbe (den rechten Arm konnte ich deswegen seit Jahren nicht mehr voll nach oben strecken) aufgetrennt, vom Brustmuskel gelöst und das ganze Narbengewebe herausgeschnitten und die beiden Schnittränder unsichtbar zusammengenäht.
Danach einspritzen von Macrolane Gel zwischen Haut und Brustmuskel im Bereich der neu zu bildenden Narbe - etwas mehr, als nötig wäre, da sich ca. 30 % der Masse abbauen wird. Diese Zwischenschicht ist nötig, damit sich die "neue" Narbe nicht wieder an der rauhen Oberfläche des Brustmuskels festhält. An dieser Stelle wurde im Januar 2004 das Brustgewebe grosszügig mitsamt den bösartig gewordenen Mikroverkalkungen entfernt. Zugleich wurde die Faszie vom Brustmuskel abgetrennt, die Muskeloberfläche wurde dadurch faserig.
Die Brust wird anschliessend fest mit Pflaster umhüllt, damit die doch einige Zentimeter lange Naht/frühere Narbe gut zusammenwachsen kann. Beim Wechsel des Verbands nach einer Woche ist ersichtlich: die neue Naht ist bis auf eine kleine Oeffnung von ca. 2 mm geschlossen, durch das kleine Löchlein tritt immer noch Gel heraus. Diese Oeffnung wird mit zusätzlichen 3 Stichen verschlossen. - Und jetzt, 4 Wochen später, sind die 3 Fäden entfernt, die Narbe wehrt sich immer noch gegen den Fremdkörper und schliesst sich nicht. Wie weiter? Das ganze Prozedere hat mir keine Schmerzen bereitet, weder beim Eingriff, noch während der anschliessenden Tage, nur sehr starkes Jucken rund um die Einstichstelle für das Gel.
Mittlerweile ist es September 2010 geworden. Es ist nur noch wenig Macrolane Gel unter der Narbe (eigentlich eher daneben) übrig geblieben. Die Narbe macht zwar einen geschlossenen Eindruck, jedoch bei starkem Massieren des umliegenden Gewebes dringt immer noch sehr wenig Gel aus einem Microlöchlein heraus. Die Hyaluronsäure verträgt sich also schlecht mit meinem Brustgewebe - die Narbe klammert sich immer noch hartnäckig am Brustmuskel fest. Und es juckt immer noch... Ob es da noch eine Lösung gibt? Besser wäre Eigenfett für die Unterspritzung, jedoch fehlt dieses bei mir.
Am 1. Dezember 2010 wird die Narbe erneut herausgetrennt und das noch vorhandene Macrolane Gel entfernt. Endlich kein Jucken mehr im Brust- und Achselbereich! Jetzt wird doch nach Eigenfett gesucht...
|