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Brustkrebs: die Vorgeschichte in Kurzform
Familien-Anamnese
Mutter: wenig bekannt über den damaligen Gesundheitszustand (1981 nach Hirnschlag 71-jährig gestorben)
Schwester der Mutter: an Mammakarzinom gestorben, 78-jährig
Patienten-Anamnese
Nulligravida - Menarche ca. 11/12-j. - Menopause 51½-j. - 16 J. Kliogest (Hormonersatz); - keine Geschwister
vor Operation:
49 kg, 154 cm gross, 68-jährig
Beinvenen-Thrombose rechts nach Hüft-TEP Nov. 1999
Im Juli 2003 verhärteten Strang links oben aussen palpiert und Ende August 2003 Hausarzt aufgesucht.
Seine Meinung: "Verhärtung im Drüsengewebe gebe es oft bei älteren Frauen".
Ende Okt. 2003 erneut von sich aus zu HAZ, jetzt erbsgrosser Knoten links oben aussen. HAZ veranlasst Mammographie am 11.11.03:
Befund: sonographisch echoarmer unregelmässig begrenzter Herd, absolut malignomverdächtig, Durchmesser 1 cm;
zwei US-gesteuerte Stanzbiopsien: fibrolipomatöses Gewebe, keine Malignität.
Aussage Röntgenarzt: "malignomverdächtiger Knoten, muss entfernt werden".
Anfang Dez. 03: Anmeldung durch HAZ für Untersuchung beim Gynäkologen am nächstgelegenen
Spital.
Sein Befund am 18.12.03: 2 x 1 cm-Knoten links oben aussen, gut verschieblich. Er schlägt vor: "Lumpektomie links mit Exzision des Mikrokalks rechts nach präoperativer Markierung rechts".
Patientin geht von sich aus zu zweitem Chirurg (Belegarzt) am 29.12.03.
Sein Vorschlag: "Befundexzision mit Schnellschnitt und ev. axilläre Lymphonodektomie".
Bereits am nächsten Tag Anmeldung für Spital erhalten. Patientin war unsicher, ist nicht darauf eingegangen.
Ueber Neujahr im Internet über "Brustknoten" nachgelesen und sich über Knotenentfernung in Lokalanästhesie informiert.
Artikel vom KSW Kantonsspital Winterthur über Mammotome® Brustbiopsie gefunden und dort am 2.1.04 nachgefragt.
Antwort: am KSW nicht möglich, soll sich an USZ oder Brustzentrum Dr. Rageth wenden.
Sofort an Brustzentrum gelangt: Beginn der Abklärungen am 5.1.2004.
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